Dabei gibt es weit mehr Brandursachen als die bekannten Fahrlässigkeiten wie Zigarette im Bett oder die in ihrem Gefahrenbewusstsein oft noch sorglosen Kinder. Auch "Kabelsalat" oder der auf dem Herd vergessene Topf wie auf den obigen Fotos führen nur allzu schnell in die Katastrophe.
Vom Hobbykeller bis zum Dachstuhl finden sich in jedem Haushalt unzählige potenzielle Brandquellen.
Besonders häufig und gefährlich sind Schwelbrände, die lange Zeit unentdeckt giftigen Brandrauch produzieren und so zur tödlichen Gefahr werden
Tatsächlich sterben etwa drei Viertel aller Opfer von Wohnungsbränden nicht durch Verbrennungen, sondern durch Rauchvergiftung. Dies ist auch der Grund, warum die meisten Brandopfer in der Nacht zu beklagen sind.
Das muss nicht sein:
Mit einem Heimrauchmelder können Tragödien vermieden werden!
Prävention ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen der
Feuerwehr Espelkamp.
Durch Brandschutzaufklärung lässt sich die Zahl der Verbrennungs- und
Verbrühungsunfälle gezielt reduzieren.
Aber: Niemand ist vor diesen Unfällen 100%ig geschützt!
Sollte es einmal zu einer schweren Brandverletzung kommen ist nichts mehr wie
vorher. Es sind in der Öffentlichkeit aber nur wenige Ansprechpartner bekannt,
die Betroffenen mit Informationen und praktischer Hilfe zur Seite stehen.
Wertvolle Arbeit auf diesem Gebiet leistet der gemeinnützige Verein "Paulinchen e.V. - Elterninitiative brandverletzter Kinder".