ostlandschule

Einsatzdatum: 13.November 2013, 18 Uhr 24  Einsatzstichwort: Brand_Klinik_Altenh_Schule
Eingesetzte Einheiten: MTF-Mitte, PTLF 2000-Mitte, LF 16TS-Mitte, TLF 4000-Mitte, LF 20-Mitte, TM 32-Mitte, ELW 1-Gestringen, LF 20-Gestringen, LF 20-Fabbenstedt, MTF-Fabbenstedt, LF 10-Vehlage, GW HöRe-Vehlage, MTF-Vehlage, HLF 20-Isenstedt, MTF-Isenstedt, LF 20-Frotheim, KTW 1-DRK OV Espelkamp

In den frühen Abendstunden führte die Feuerwehr Espelkamp an der zum Abriss freigegebenen Ostlandschule eine Alarmübung durch, d.h. die Einsatzkräfte waren im Vorfeld nicht über das geplante Szenario informiert. Sie wurden wie bei einem Realeinsatz entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Wehr alarmiert.  Rund 85 Wehrmänner und -frauen waren im Einsatz.

 

Folgende Lage wurde angenommen: Auf dem Vordach der ist bei Dachdeckerarbeiten ein Teerkocher in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung führte zu einer erheblichen Verqualmung des Obergeschosses. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich noch eine Schulklasse in dem betroffenen Gebäudeflügel auf. Der Fluchtweg über das Treppenhaus war abgeschnitten.

Das Szenario wurde sehr realitätsnah dargestellt. Zum einen wurde das Gebäude mit einer Nebelmaschine "verraucht" und zum anderen war auf dem Vordach eine Feuerlöscherübungsanlage installiert worden. Die Schulklasse  wurde von 16 Schülern der Gesamtschule Rödinhausen (Kreis Herford) gespielt. Während der Übung wurden die Kinder in dem inzwischen unbeleuchteten Gebäude ständig von einem Feuerwehrmann betreut.

Einsatzleiter Michael Dresing (stellvertr. LdF) bildete drei Einsatzabschnitte, die vom ELW 1-Gestringen geführt wurden:

EA 1 Innenhof (Menschenrettung, Brandbekämpfung auf dem Dach),

EA 2 Gebäuderückseite (Menschenrettung, Brandbekämpfung)

EA 3 Betreuungsplatz auf Kleinspielfeld

Im Vordergrund stand zunächst die Menschenrettung. Die Schüler wurden über Steckleitern aus dem Gebäude gerettet. Auf dem Kleinspielfeld wurde das (beheizte) Rettungszelt der Löschgruppe Frotheim aufgebaut. Hier wurde die Schüler registriert, betreut und später mit einem Shuttlefahrzeug nach "Hause" (Feuerwache) gefahren. Bei der Betreuung unterstützte das DRK Espelkamp die Feuerwehr. Drei Kinder wurden leicht verletzt (Übungsannahme). Der rettungsdienstliche Teil eines solchen Einsatzes wurde aber nicht nicht beübt. Es stand nur der feuerwehrtechnische Teil im Fokus.

Die Höhenrettungsgruppe organisierte mit Unterstützung des Teleskopmastes die Absturzsicherung für die auf dem Flachdach zur Brandbekämpfung eingesetzten Eiinsatzkräfte. Ein Gefahrenquelle waren dabei u.a. die schwer erkennbaren Lichtkuppeln.

Als Beobachter waren vor Ort: Bürgermeister Heinrich Vieker, Leiter des FB Sicherheit und Ordnung Marco Hennig, SOFA-Vorsitzender Dr. Oliver, die stellvertr. Kreisbrandmeister Klaus Schwichow und Thomas Podschadly sowie der Leiter der Polizeiwache Espelkamp Jürgensmeyer. Der KBM Helmut Hevermann war nicht anwesend, er war wegen eines Realeinsatzes am Bahnhof Minden gebunden.

In einer ersten kurzen Manöverkritik im Anschluss der Übung äußerten sich der Leiter der Wehr Reiner Hußmann und stellvertr. KBM Schwichow sehr zufrieden über den Ablauf. Eine genauere Auswertung erfolgt später.

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