bruchwiesen

Einsatzdatum: 30.November 2013, 20 Uhr 04  Einsatzstichwort: Wohnhaus_Dachstuhlbrand
Eingesetzte Einheiten: MTF-Mitte, PTLF 2000-Mitte, LF 16TS-Mitte, TLF 4000-Mitte, LF 20-Mitte, TM 32-Mitte, ELW 1-Gestringen, LF 16TS-Gestringen, LF 20-Fabbenstedt, MTF-Fabbenstedt, LF 10-Vehlage, GW HöRe-Vehlage, MTF-Vehlage, 1 NEF u. 1 RTW Rettungsdienst Kreis Minden-Lübbecke, KTW 1-DRK OV Espelkamp

Am Samstagabend brannte ein Wohnhaus in Espelkamp-Gestringen. Es waren die Züge Mitte und West (Gestringen, Fabbenstedt, Vehlage) im Einsatz. Die Feuerwehr rettete eine Person aus dem brennenden Haus. Es entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude. Rund 50 Wehrmänner und -frauen waren im Einsatz.

 

Um 20 Uhr 04 ging der Notruf bei der Kreisleitstelle ein. Bereits 8 Minuten später trafen die ersten Einsatzfahrzeuge an der abgelegenen Einsatzstelle an der Straße "Bruchwiesen" ein. Zu diesem Zeitpunkt stand das Obergeschoss des Wohngebäudes bereits im Vollbrand.

Zunächst wurde ein Innenangriff vorgenommen, der aber etwas später aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste. Das Feuer wurde daraufhin von außen mit mehren Rohren, unter anderem über den Teleskopmast, bekämpft. Für die Löschwasserversorgung wurde u. a. eine 400 Meter lange doppelte B-Leitung vom Mittellandkanal zur Einsatzstelle gelegt.

Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräfte wieder in das Gebäude vorgehen und nach dem alleine in dem Haus lebenden Bewohner suchen. Über seinen Aufenthalt zum Einsatzzeitpunkt war nichts bekannt. Man fand den verwirrten 59-Jährigen in einem Nebenraum im Erdgeschoss. Er wurde dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus transportiert.

Um 21 Uhr 53 konnte die Rückmeldung "Feuer aus" gegeben werde. Die Nacharbeiten dauerten aber bis zum frühen Sonntagmorgen an. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Jörn Stratmann-Sablotny im Einsatz.

Das Obergeschoss bzw. der Dachstuhl des Hauses wurden durch das Feuer stark beschädigt, das Erdgeschoss wurde zudem durch Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen führte eine unbeobachtete Kerze zu dem Brand. Der Gebäudeschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen der Kripo dauern an.

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