Menschen mit Behinderung besuchen die Feuerwache

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Kinder und Jugendliche von Tageseinrichtungen für Kinder, Schulklassen  oder andere Einrichtungen sind jederzeit gern gesehene Gäste bei der Feuerwehr. Jetzt besuchte eine Gruppe dern Lübbecker Werkstätten die Feuerwache Espelkamp. Rund 30 Menschen mit Behinderung der Betriebsstätte Oberbehme (Kirchlengern) und der Betriebstätte Am Osterbruch aus Lübbecke waren zu Gast.

Kinder und Jugendliche von Tageseinrichtungen für Kinder, Schulklassen  oder andere Einrichtungen sind jederzeit gern gesehene Gäste bei der Feuerwehr. Jetzt besuchte eine Gruppe der Lübbecker Werkstätten die Feuerwache Espelkamp. Rund 30 Menschen mit Behinderung der Betriebsstätte Oberbehme (Kirchlengern) und der Betriebstätte Am Osterbruch aus Lübbecke waren zu Gast.

Menschen mit Behinderungen werden sicherlich in ihrer häuslichen Umgebung von ihren Angehörigen gut betreut und beaufsichtigt. Aber auch sie können schnell und unverhofft in eine Situation geraten, in der sie selbstständig die Feuerwehr oder den Rettungsdienst rufen müssen oder in der ihnen Gefahr durch einen Wohnungsbrand droht.

Genau diese Problematik wird bei der Feuerwehr Espelkamp aufgegriffen und ein auf Menschen mit Behinderungen zugeschnittenes "Programm" angeboten. Im unregelmäßigen Abstand werden mehrstündige Veranstaltungen für diesen Personenkreis angeboten. Dabei werden zu berücksichtigende "Besonderheiten" der Teilnehmergruppe im Vorfeld abgesprochen, z.B. Sind gehbehinderte Personen dabei? Kann es zu Krampfanfällen bei Teilnehmern kommen usw. ?

Die Besucher aus Oberbehme und Lübbecke näherten sich dem Thema Feuerwehr vorwiegend spielerisch. So konnten sie beispielsweise unter der Anleitung von Jeanette Witte, Rainer Schöneich und Uwe Jeron ausprobieren wie man ein großen Feuerwehrschlauch ausrollt oder richtige Feuerwehreinsatzkleidung anprobieren, auch wenn die dem einen oder anderen (noch) etwas groß war...  Sie durften natürlich auch in allen großen Feuerwehrfahrzeugen einmal Platz nehmen oder mit dem Telekopmast in schwindelnde Höhe fahren.

Die Teilnehmer lernten den Inhalt eines Notrufes kennen und konnen das natürlich auch praktisch üben. Des Weiteren wurden sie vorsichtig an die richtige Verhaltensweise bei einem Wohnungsbrand herangeführt. Wichtig ist hier unter anderem zu vermitteln, dass nie versucht werden darf durch einen verqualmten Flur oder Treppenhaus ins Freie zu gelangen.
Beim gemeinsamen Rundgang durch die Feuerwache stellten die jungen Erwachsenen viele Fragen zur umfangreichen Technik der Wehr vom Atemschutzgerät bis hin zum Hydraulischen Spreizer, die die erfahrene Feuerwehrwehrleute mit einfachen Worten erläuterten. Nach etwa zwei Stunden ging ein spannender Nachmittag bei der Feuerwehr zu Ende.

 

 

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