Besuch der Werkfeuerwehr des Flughafens Münster/Osnabrück

 

 

Am 24.06.2007 machten sich 5 Kameraden der Löschgruppe 2 des Zuges Mitte, der Zugführer Mitte BOI Niels Voss, sowie der stelllvertendende Zugführer Mitte BI Jörn Sablotny zu einem Besuch der Werkfeuerwehr des Flughafens Münster/Osnabrück auf.

Nach dem Sicherheitscheck am Eingang wurden die beiden Feuerwachen und die sich darin befindlichen Fahrzeuge besichtigt. Dazu gab es ausführliche Erläuterungen zum derzeitigen Stand der Technik, sowie allgemeine Zahlen und Fakten zum Flughafen. Genau wie Städte und Gemeinden müssen Flughäfen gesetzliche Vorschriften im Brandschutz erfüllen, hier auch Internationale.

Die Feuerwehr muss z.B. 2 Minuten nach einem Alarm jeden Punkt des Geländes erreichen, um dann innerhalb weiterer 2 Minuten 8000 Liter Wasser auf das Objekt abzugeben. Die Anforderungen variieren mit der Größe eines Airports.

Dementsprechend beeindruckend sind Fahrzeuge. Die mit bis zu 13.000 Liter Wasser beladenen Fahrzeuge

verfügen über einen Fahrmotor mit rund 1000 PS und einen Pumpenmotor mit über 400 PS.

Im Extremfall besetzt nur 1 Mann das Fahrzeug, der gewaltige Wasserwerfer mit 80 m Wurfweite auf dem Dach wird per Joystick vom inneren der Fahrerkabine gesteuert.

Bei einer kleinen Rundfahrt über einen weniger genutzten Teil des Flughafens konnten sich die Kameraden dann von der sehr erstaunlichen Beschleunigung dieser Fahrzeuge beeindrucken lassen. Immerhin leistet so ein Fahrzeug über 140 km/h Höchstgeschwindigkeit, bei über 40 Tonnen Gewicht. Mit dem Hubrettungsfahrzeug, einem Teleskopmast, konnte man sich dann das Flughafengelände aus 35m Höhe ansehen. Eine herrliche Aussicht über das Münster- bzw. Osnabrückerland bot sich der Korbbesatzung.

Des Weiteren sprach man über den so genannten Gebäudebrandschutz; eine Sache die nach dem verheerenden Brand auf dem Flughafen Düsseldorf 1996 eine sehr große Rolle spielt.

Zum Abschluss konnte man noch einen Blick hinter die Kulissen des Flughafens werfen, z.B.

die Gepäckabwicklung und die Hanger mit den Privatjets.

Fazit: Die Ausstattung von Flughafenfeuerwehren ähnelt dem anderer Feuerwehren. Es ist nur alles sehr viel größer, sozusagen „Feuerwehr XXL“. 

Gut gelaunt und mit vielen neuen interessanten Eindrücken ging es dann zurück nach Espelkamp.

 

Text: Niels Voss   Fotos: Niels Voss & Jörn Sablotny

 

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