Einsatzübung 2007 der Bezirksreserve Detmold

 

 


Zur einer groß angelegten Waldbrandübung im Rheinland-Pfälzischen Westerwald rückten am Wochenende vom 21. bis 23. September Feuerwehreinheiten aus Espelkamp und dem gesamten ostwestfälischen Raum aus.
Es wurde angenommen, daß die örtlichen Feuerwehren mit dem Einsatz überfordert waren und so hat man die Bezirksregierung Detmold um überörtliche Hilfe gebeten.
Die nun zum Einsatz gerufene Bezirksreserve Detmold besteht seit 2004 und ist ein Verband von Feuerwehreinheiten, technischem Hilfswerk und Deutschem Rotem Kreuz, die innerhalb weniger Stunden zur Verfügung stehen. Durch eine gut organisierte Führungsstruktur und einem vorab festgelegten Konzept, z. B. Personal und Fahrzeugbedarf, ist es möglich, größere Einheiten auch mehrere Tage bei Unglücksfällen wie Waldbränden oder Hochwasser einzusetzen.
An der Übung auf dem Truppenübungsplatz Daaden waren somit über 600 Feuerwehrleute, Einheiten des technischen Hilfswerks, der Kreisverwaltung und des Roten Kreuzes eingesetzt, um einerseits die Koordination der Kräfte zu proben, sowie Mannschaft und Gerät zu überprüfen. Was angesichts der Personenzahl und über 120 Fahrzeugen kein leichtes Spiel war. Seitens der Einsatzleitung galt es die Anfahrt, Verpflegung, Unterkunft, Kraftstoffe etc. zu organisieren.
Für die meisten Kameraden begann die Übung am Freitagnachmittag mit der Alarmierung, woraufhin sich die Einheiten in Kirchlengern sammelten, um anschließend im Verband gemeinsam nach Daaden auszurücken.
Nach einer technischen Pause an der Feuerwache Unna, traf man gegen Mitternacht auf dem Übungsgelände ein, wo ein Imbiss eingenommen und die Fahrzeuge betankt werden konnten.
Denn am kompletten Samstag galt es einen umfangreichen Waldbrand zu bekämpfen, was sich aufgrund der unbekannten und hügeligen Landschaft als recht interessant erwies. So mussten aufgrund der Höhenunterschiede zahlreiche Verstärkerpumpen eingesetzt werden, um die Wasserversorgung über insgesamt rund 12 Kilometer B-Leitungen in allen Abschnitten sicher zu stellen.
Die Feuerwehr Espelkamp wurde mit LF 16 TS und MTF zum Aufbau der Löschwasserversorgung und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Weitere Einheiten hatten die Aufgabe mit Unterstützung des THW Schneisen in den Wald zu schlagen und vermisste Waldarbeiter zu retten.
Parallel zum Einsatz der Feuerwehr übte das DRK und das THW die große Anzahl an Einsatzkräften mit Essen und Getränken, bzw. Kraftstoffen für die Fahrzeuge zu versorgen.
Insgesamt war es ein sehr Erlebnis- und Erfahrungsreiches Wochenende, fanden nicht nur die Kameraden aus Espelkamp Udo Klockenbrink, Jörn Sablotny, Sascha Nagel, Peter Mech, Dirk Klockenbrink, Andreas Voss, Andreas Bölk und Hans-Detlef Klug.

 

 

Text: Jörn Sablotny   Fotos: Jörn Sablotny

 

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