Einsatzübung "Eisrettung"

Winterzeit ist Eiszeit. Bei etwas länger anhaltenden Kälteperioden bestehen überall Gefahren durch zugefrorene Bäche, Regenrückhaltebecken oder Seen. Gerade Kinder werden von solchen Eisflächen angezogen und zum Schlittschuhlaufen oder Eishockeyspielen animiert. Dabei wird das Eis oft schon viel zu früh, d.h. bevor eine ausreichende Tragfähigkeit erreicht ist, betreten. Erst ab einer Dicke von etwa 8cm kann das Eis mehrere Personen tragen. Aber es gibt weitere tückische  und schwer zu erkennende Gefahrenstellen: Strauch- oder Baumbewuchs am Gewässerrand, Zuflüsse von Oberflächenwasser oder Strömungen innerhalb des Gewässers sorgen für dünnere Eisschichten in bestimmten Bereichen der Eisfläche.

Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein führte die Löschgruppe 3 im Rahmen des monatlichen Ausbildungsdienstes eine Einsatzübung "Eisrettung"  durch.

Es wurde angenommen, dass eine Person in das noch nicht tragfähigen Eis eingebrochen und eine Rettung vom Ufer aus nicht möglich sei. Die verunfallte Person wurde von einem Feuerwehrkameraden in einem wasserdichten Helly-Hansen®-Rettungsanzug gemimt.

Es wurde die Rettung mit Hilfe von Steckleitern geübt. Es soll dabei nur das zwingend notwendiges Personal auf dem Eis eingesetzt werden. Die Sicherung mit Rettungsleine, Rettungsweste sowie das Ablegen des Feuerwehrhelmes sind dabei obligatorisch. Die Bilderserie erläutert das Vorgehen der Einsatzkräfte.

 
                      
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In einem weiteren Abschnitt wurde die Befreiung einer unter die Eisdecke geratenen Person (Leichenbergung) geübt. Dazu wurde mit einer Motorsäge eine Öffnung in die Eisdecke geschnitten und die lose Eisscholle mit einem Einreißhaken dann unter die Eisdecke geschoben.

         
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