Großbrand im Osterwald

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Datum: 25. Juni 2005    2 Uhr 16
Einsatzstichwort: Flächen_Waldbrand
Eingesetzte Einheiten: Wachbereitschaft, Alarmgruppe 1-3, Zug Ost, Zug West 
Fahrzeuge: Tro-TLF 16, LF 16 TS Mitte, TLF 24/50, LF 8 Isenstedt, RW 1, LF 8 Frotheim, LF 16 Gestringen, LF 16 TS Gestringen, LF 16/12 Fabbenstedt, LF 8/6 Vehlage, MTF Vehlage
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In der Nacht zum Samstag ist es in Espelkamp-Frotheim zu einem größeren Brandeinsatz im Osterwald gekommen. Der Zug Ost und West und Teile des Zuges Mitte waren mehr als vier Stunden im Einsatz. Um 2 Uhr 16 wurde der Brand eines "Zwischenlagers" von Baumstümpfen und Häckselgut auf einer abgelegenen Freifläche am Kleiholzweg gemeldet. Das teilweise mehrere Meter hoch gelagerte Holz sollte in den nächsten Tagen für die weitere Verwertung geschreddert werden. 

Bei Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges brannte das Material in voller Ausdehnung. Der Einsatzort lag weitab jeglicher Wasserversorgung. Somit gestaltete sich die Brandbekämpfung sehr schwierig. Es wurde bis zum Aufbau von zwei mehrere hundert Meter langen B-Schlauchleitungen zu den nächsten Hydranten zunächst ein Pendelverkehr mit wasserführenden Lösch- bzw. Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. 
Im weiteren Einsatzverlauf kam des Weiteren ein Tankanhänger eines Isenstedter Unternehmens zum Einsatz. Dieses 37.000 Liter Löschwasser fassende Fahrzeug wurde vor längerer Zeit eigens für solche Unterstützungseinsätze für die Feuerwehr mit feuerwehrgerechten A- und B-Kupplungen versehen. Diese Vorsorgemaßnahme hat sich bei diesem Einsatz jetzt bestens bewährt.

Hauptgefahr bei dem Brandeinsatz war, nach tagelanger Trockenheit bei hochsommerlichen Temperaturen, ein mögliches Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Kiefernwald. Hier kam den Einsatzkräften die in dieser Nacht glücklicherweise herrschende Windstille unterstützend entgegen.

Als Brandursache wird Brandstiftung vermutet. Ingesamt waren rund 65 Wehrleute im Einsatz.

 

 


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