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| Datum: | 25. April 2006 17 Uhr 20 |
| Einsatzstichwort: | Brand_Industriebetrieb |
| Eingesetzte Einheiten: | Wachbereitschaft, Zug Mitte, WeFü |
| Fahrzeuge: | Tro-TLF 16, LF 16 TS Mitte, TLF 24/50, DKK 23/12, ELW-Mitte, MTF-Mitte |
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Am frühen Dienstagabend führte die Feuerwehr Espelkamp eine Alarmübung
bei der Fa. "proseat GmbH", einem kunststoffverarbeitenden
Industriebbetrieb, im Industriegebiet Nord in Espelkamp durch. Angenommen
wurde ein Feuer der in der Lager- und Versandhalle. Die Ladestation für
die elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeuge war nach dem Übungsszenario in Brand geraten und hatte zu
einer schnellen Verrauchung der Halle geführt (Foto). Um 17 Uhr 20 ging
der Alarm über Brandmeldeanlage bei der Kreisleitstelle ein. Bereits
fünf Minuten später traf das erste Einsatzfahrzeug an der Einsatzstelle
ein. Der Zug Mitte der Wehr wurde entsprechend der AAO nachalarmiert. Unter der Leitung
von Stadtbrandmeister Reiner Hußmann waren ca. 30 Wehrleute mit fünf
Fahrzeugen im Einsatz. Ein Mitarbeiter konnte die Halle aber nicht mehr rechtzeitig
verlassen. Er wurde nach einer Viertel Stunde von der Feuerwehr aus dem
"Gefahrenbereich" in der Versandhalle vom Angriffstrupp
gerettet. Der Rettungsdienst war aus organisatorischen Gründen nicht in die Übung eingebunden. Ziel der Übung war es die vorliegenden Alarm- und Einsatzpläne in der Praxis zu erproben, sich mit dem Einsatzobjekt vertraut zu machen sowie die Zusammenarbeit mit dem Firmenpersonal bei einem Schadensfall zu üben. So muss z.B. der Feuerwehr bei Eintreffen möglichst sofort gemeldet werden, ob sich alle Mitarbeiter auf den festgelegten Sammelplätzen eingefunden haben. Sicherheit wird bei dem Autozulieferer "proseat GmbH" sehr groß geschrieben. An diesem Tage wurden unter der Aufsicht des Sicherheitsingenieurs des Unternehmens in allen drei Arbeitsschichten (Früh-, Spät-, Nachtschicht) Räumungsübungen durchgeführt. Aber nur in eine dieser drei Übungen war die Feuerwehr eingebunden. |
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