Großbrand verursacht Schaden von 800.000 Euro

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Datum: 21. Oktober 2007    3 Uhr 17
Einsatzstichwort: Wohnhaus_Dachstuhlbrand
Eingesetzte Einheiten: Feuerwehr Espelkamp, DRK OV Espelkamp
Fahrzeuge: Alle Fahrzeuge der Wehr Espelkamp, MTF DRK Espelkamp 
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In der Nacht zum Sonntag brannte in Espelkamp ein Lebensmittelgeschäft einschließlich der angrenzenden Wohnungen nieder. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Es entstand aber, nach erster Schätzung der Kripo, ein Sachschaden in Höhe von 800.000 Euro!

Um 3 Uhr 16 bemerkte der Ladeninhaber Brandgeruch in der Wohnung über den Lagerräumen seines Geschäftes. Er sah kleinere Flammen oberhalb der Geschäftsräume und alarmierte über Notruf 112 die Feuerwehr. Bereits sechs Minuten später war das erste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr an der Einsatzstelle. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und griff innerhalb weniger Minuten auf eine sich noch im Ausbau befindliche leerstehende Wohnung über. Ferner wurden die weiteren beiden Wohnungen des Gebäudes schwer beschädigt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich zwölf Personen, darunter ein sieben Monate altes Kind, in dem Gebäude. Alle konnten das brennende Haus rechtzeitig unbeschadet verlassen. Sie kamen zunächst bei Verwandten unter.

Sicherheitshalber evakuierte die Feuerwehr auch ein gefährdetes angrenzendes Wohnhaus. Ein Übergreifen des Feuers konnte aber hier verhindert werden. Die Bewohner wurden vorübergehend von Nachbarn aufgenommen.

Im Einsatz war die gesamte Wehr Espelkamp unter der Leitung von Stadtbrandmeister Reiner Hußmann mit ca. 110 Einsatzkräften. Sie wurden im weiteren Verlauf von DRK OV Espelkamp mit 7 Helfern unterstützt (Verpflegung der Einsatzkräfte).

Um 6 Uhr 31 war das Feuer unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten aber noch bis in die Nachmittagsstunden an.

Das Löschwasser wurde in der Kanalisation zurückgehalten, zu einem späteren Zeitpunkt abgepumpt und entsorgt.

Als Brandursache wurden von den Ermittlern der Polizei und einem Brandursachensachverständigen eine schadhafte Elektroleitung ermittelt. Das Feuer konnte sich zunächst unbemerkt über einen Kabelschacht und dann auf das ganze Gebäude ausbreiten.

Ein Einsatzvideo (Rohmaterial, ungeschnitten) finden Sie hier.  (externer Link!)