Grausiger Fund am frühen Morgen

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Datum: 1. Juli 2008    7 Uhr 34
Einsatzstichwort: Ertrinken_Eisunfall
Eingesetzte Einheiten: Feuerwehr Espelkamp Zug Mitte, LG Gestringen, LG Vehlage   
Fahrzeuge: ELW 1 Mitte, Tro-TLF 16 Mitte, RW 2 Mitte, LF 16TS Gestringen, RTB Gestringen,  LF 8/6 Vehlage, NEF/ RTW RW Rahden
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IEinen grausigen Fund machte ein 39-jähriger Mann aus Lübbecke am Kleihügelsee in Espelkamp am Dienstagmorgen. Zusammen mit seinem Sohn entdeckte er eine leblose Person im Wasser treibend.
Wie sich wenig später herausstellen sollte, kam für den 58-jährigen Mann jede Hilfe zu spät. Er war vermutlich bereits seit dem vergangenen Wochenende tot.

Im Bereich des Süd-Ost-Ufers hatte der Lübbecker gemeinsam mit seinem Kind gezeltet und am Morgen gegen 7.30 Uhr eine im Wasser treibende Person bemerkt. Daraufhin alarmierte er sofort Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die  Feuerwehr barg die mit einer Badehose bekleidete Person aus dem Wasser. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des 58-Jährigen feststellen.
Am Ufer fanden die Polizeibeamten ein Badetuch sowie die Kleidungstücke des Mannes und persönliche Gegenstände.

Der Tote, so ergaben die weiteren polizeilichen Ermittlungen, am Wochenende mit seinem Pkw an den See gefahren. Noch am Samstagmittag war er lebend dort gesehen worden.

Während er sich offensichtlich im Wasser befand, erlitt er unbemerkt von Spaziergängern oder anderen Badegästen ein Herz- und Kreislaufversagen, was schließlich todesursächlich war. Später, so die Polizei, wurde festgestellt, dass bei dem 58-Jährigen eine entsprechende Vorerkrankung vorlag. Ein Fremdverschulden konnten die Beamten ausschließen.

Vor diesem Hintergrund warnt die Feuerwehr Espelkamp noch einmal ausdrücklich vor den Gefahren beim Baden an unbewachten offenen Gewässern (Baggerseen). Immer wieder werden plötzlich abfallende Ufer, dicht unter Oberfläche verlaufende Kabel oder kalte Strömungen zu Todesfallen. Niemals sollte man alleine schwimmen gehen oder sich gar alkoholisiert ins Wasser begeben!