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| Datum: |
01. Oktober 2011 13 Uhr 11 |
| Einsatzstichwort: |
Brand_Industriebetrieb |
| Eingesetzte Einheiten: |
Zug Mitte (LG1-4), Zug West (LG Gestringen, LG
Fabbenstedt, |
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Um 13 Uhr 11 ging über die Brandmeldeanlage des Unternehmens der Alarm bei der Leitstelle ein. Bereits nach wenigen Minuten traf das erste Löschfahrzeug (TLF 24/50) an der Einsatzstelle ein. Es brannte in der Absauganlage einer Legemaschine. Mit dieser Maschine werden Kokosfasermatten konfektioniert und mit einer Latexlösung versetzt. Alle Mitarbeiter der betroffenen Halle hatten zu diesem Zeitpunkt bereits den Gefahrenbereich selbstständig verlassen und sich auf dem festegelegten Sammelplatz eingefunden! Ein Mitarbeiter, der direkt an der betroffenen Maschine tätig war, hatte dennoch eine Rauchgasintoxikation erlitten und wurde im weiteren Einsatzverlauf mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Feuer in dem schwer zugänglichen Rohrsystem ließ sich schwer bekämpfen. Zum angestrebten Löscherfolg führte schließlich der Einsatz mehrerer so genannter "Fognails". Das sind wasserführende Löschlanzetten, die in die Lüftungsrohre getrieben wurden (s.Foto). Parallel wurde der zentrale mehrzügige Abluftkamin über den Teleskopmast (TM) gekühlt, beziehungsweise es wurde Wasser von oben in den Abluftkamin abgegeben. Das Löschwasser wurde im firmeninternen Kanalsystem zurückgehalten. Gegen 15 Uhr 45 konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Es waren ca. 50 Wehrleute im Einsatz. Zur Brandursache oder Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Kripo ermittelt. Vor einigen Jahren ist es an gleicher Stelle schon einmal zu einem größeren Schadenfeuer gekommen. mehr...
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