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| Datum: | 27. Februar 2010 14 Uhr 05 |
| Einsatzstichwort: | VU_Eingeklemmte Person |
| Eingesetzte Einheiten: | Feuerwehr Espelkamp Zug Mitte u. Ost, Feuerwehr Samtgemeinde Uchte LG Diepenau, Rettungswache Lübbecke, RHS Wiehengebirge-Mühlenkreis |
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Lautes Signalhorn, Blaulichter und zahlreiche Einsatzfahrzeuge schreckten am Samstagnachmittag die Anwohner der Straße "Am Hexenhügel" in Espelkamp-Frotheim aus der Wochenendruhe auf. Ein PKW lag quer vor einem Baum, ein weiterer war unter einem Treckeranhänger eingeklemmt. In beiden Fahrzeugen waren mehrere verletzte Personen zu sehen. Doch glücklicherweise handelte es sich hier nicht um einen schweren Verkehrsunfall, sondern "nur" um eine ungewöhnliche Einsatzübung der Feuerwehr und anderer Rettungskräfte. An dieser so initiierten Ausbildungsveranstaltung waren die Feuerwehr Espelkamp, die Löschgruppe Diepenau der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Uchte, die Rettungshundestaffel Wiehengebirge-Mühlenkreis sowie die Rettungswache Lübbecke beteiligt. Ziel der realistischen Einsatzübung war zum einen das Erproben der Bundesländer übergreifenden Zusammenarbeit der Feuerwehren, das Üben der Zusammenarbeit verschiedener Rettungsorganisationen sowie die patientengerechte technische Rettung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Espelkamp und ihre niedersächsischen Nachbarn mussten unter der Leitung des Zugführers Ost Brandoberinspektor Frank Hummert mehrere realistische geschminkte Verletzte unter anderem mit Schere, Spreizer und Hydrostempel aus den "Unfall"-Fahrzeugen befreien. Dabei geht es vorrangig nicht darum, wie mancher Laie vermuten mag, eine Person möglichst schnell aus einem Unfallfahrzeug zu retten, sondern vielmehr darum sie möglichst schonend und natürlich ohne weitere Gefährdung aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Dabei mussten die Helfer der technischen Rettung (Feuerwehr) sich mit den Helfern vom Rettungsdienst genau abstimmen, die die Verletzten bereits in den Fahrzeugen notfallmedizinisch versorgten. Zwei leicht Verletzte konnten sich vor Eintreffen der Rettungskräfte selbst aus einem Fahrzeug befreien und hatten sich verwirrt von der Einsatzstelle entfernt. Es war Aufgabe der vierbeinigen "Kollegen" der Rettungshundestaffel Wiehengebirge-Mühlenkreis diese Personen im weitläufigen Gelände aufzuspüren, was sie bravourös lösten. Bei der abschließenden Einsatznachbesprechung äußerten sich Stadtbrandmeister Reiner Hußmann von der Wehr Espelkamp und Gemeindebrandmeister Gerd Bremermann aus Diepenau sehr zufrieden über den Verlauf der Übung. Man vereinbarte spontan eine Fortsetzung der länderübergreifenden Ausbildungsveranstaltungen und Zusammenarbeit. |
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