Ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele

Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Heinz Hohmeier verabschiedet

Das Bürgerhaus Espelkamp war am Donnerstagabend fest in Feuerwehrhand. Anlass war die Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Heinz Hohmeier, der dreißig Jahre in verschiedenen Führungspositionen die Feuerwehrarbeit mitgestaltet hat.

Im voll besetzten Saal erwiesen auch Wehrleute aus den benachbarten Kommunen dem verdienten Feuerwehrmann ihre Ehre. "Die Anwesenheit so vieler Feuerwehrleute ist Ausdruck der für diese wichtige Arbeit unverzichtbaren Kameradschaft und ein deutliches Zeichen für die große Wertschätzung des Menschen Heinz Homeiers", unterstrich Bürgermeister Heinrich Vieker, der zudem viele Gäste aus Politik und Verwaltung, Deutschem Rotes Kreuz, Polizei und der heimischen Wirtschaft begrüßen konnte.

Mehr als 30 Jahre hatte der Stadtbrandinspektor Führungspositionen in der Freiwilligen Feuerwehr bekleidet, vom Löschgruppenführer bis hin zu Stellvertreter des Leiters der Feuerwehr, und Verantwortung für Leib und Leben seiner Mitmenschen, denen im Einsatzfall geholfen werden muss, und seiner Kameraden, die bei den Einsätzen professionell und umsichtig geführt werden müssen, übernommen (Bild rechts). Heinz Hohmeier habe sein ganzes Leben in den Dienst der Feuerwehr gestellt. "Er ist ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Er sich und seine Gesundheit nicht geschont, wenn es darum ging Menschen in Gefahrensituationen zu helfen", lobte Stadtoberhaupt Vieker in seiner Laudatio.

Der Bürgermeister überreichte Heinz Hohmeier für die herausragenden Verdienste um das Gemeinwesen die "Espelkamp-Medaille" und Kreisbrandmeister Helmut Hevermann heftete ihm das "Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold", die höchste Auszeichnung des DFV, ans Revers.            

Die Ausbildung lag neben der Gerätetechnik Heinz Hohmeier besonders am Herzen, hob der Leiter der Feuerwehr in seinen Dankesworten hervor. "Beide Bereiche hast du stark mitgeprägt und weiterentwickelt" lobte Hußmann. Nur bei der Nutzung der modernen Nachrichtenmedien wie E-Mail gab es "Defizite" führte Hußmann schmunzelnd aus.  "Viele hundert Mails habe ich Dir geschrieben oder weitergeleitet. Es kam in der gesamten Zeit nur eine einzige Nachricht von Dir zurück mit dem Text: Tach Reiner, bin ab sofort nur noch unter dieser neuen Emailadresse zu erreichen..."