Retter am dünnen Seil

Lehrgang "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT)" - Teil 2

Am Wochenende ging bei der Feuerwehr Espelkamp der Lehrgang "Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen - Teil 2" mit einer praktischen Abschlussübung zu Ende. Prüfungsaufgabe war die Rettung eines bei Arbeiten an einer Fernmeldeanlage in etwa 30 Meter Höhe verunfallten Monteurs auf einem Industriegebäude.

An dem 40-stündigen Lehrgang unter der Leitung von OBM Werner Klostermann nahmen fünf Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Espelkamp und ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Porta Westfalica teil. Der anspruchsvollen Lehrgang befähigt die Teilnehmer zur Führen einer Höhenrettungsgruppe. Im Einzelnen waren das Björn Rosenfeld und Marc Flömer (LG Gestringen), Marko Krzycki und Eugen Enns (Zug Mitte), Christian Bischoff (LG Vehlage), sowie Daniel Hesseling (Feuerwehr Porta Westfalica).

Stadtbrandmeister Reiner Hußmann beobachtete die Abschlussübung bei widrigen Wetter-verhältnissen und nutzte die Gelegenheit sich bei den Lehrgangsteilnehmern zu bedanken, dass sie sich für diese Spezialaufgabe der Feuerwehr zur Verfügung stellen. Die Feuerwehr Espelkamp ist die einzige Feuerwehr im Kreis Minden-Lübbecke, die Höhenrettungen vornehmen darf.

An die Höhenretter werden hohe Anforderungen in punkto körperliche Ausdauer und Belastbarkeit gestellt. So ist vor Ausbildungsbeginn eine besondere Gesundheitsprüfung erforderlich, sowie später ein ständiges sportliches Training und zahlreiche Übungen angesagt. Diese Leistung muss zusätzlich zum normalen Dienst erbracht werden.

Lehrgangsleiter Werner Klostermann (Feuerwehr Espelkamp) bedankte sich bei abschließenden Übungsnachbesprechung auch noch einmal bei der Firma KHV für die Beritstellung des Übungsobjektes.
                                      


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