
Der diesjährige Ausflug der Ehrenabteilung der Feuerwehr Espelkamp führte die Wehrleute zur Schillat-Höhle in Hessisch Oldendorf-Langenfeld im benachbarten Niedersachsen. In ihrer Mitte befand sich der 75.000 Besucher der erst 2004 der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Tropfsteinhöhle!
"Mit dem Aufzug in die Unterwelt" diesen Slogan nahmen die "Senioren" der Freiwillige Feuerwehr Espelkamp ernst und planten kürzlich unter der Leitung von Stadtbrandmeister Reiner Hußmann einen Besuch in Deutschlands nördlichster Tropfsteinhöhle, der Schillat-Höhle. Ein Besuch beginnt im so genannten Huthaus, dem Besucherzentrum hoch über einen noch aktiven Steinbruch. In dieses Gebäude ist ein Landfrauen-Cafe integriert und die Gäste genießen hier gerne den selbstgebackenen Kuchen mit einem phantastischen Blick in die Tiefe.
So hatten es auch die Ehrenabteilung der Feuerwehr geplant. Nach einer Stärkung im Café sollte die Gruppe mit dem verglasten Aufzug in die "Unterwelt" - in eine fantastische Welt aus Kalzit fahren. Doch die "Senioren" wurden vor Ort überrascht, vom Hessisch Oldendorfer Bürgermeister Deppmeier und Stadtdirektor Kuhlmann. Sie gratulierten den Feuerwehrleuten, denn in ihren Reihen befand sich der 75 000. Gast dieses interessanten Ausflugzieles.
Nach dieser Überraschung "fuhren" dann die Senioren mit dem Aufzug und zwei Höhlenführern in die Unterwelt. Begeistert zeigte sich die Mannschaft von der 3-D-Diaschau über eine weitere Höhle in unmittelbarer Nachbarschaft. Die eindrucksvollen Bilder sind unterlegt mit stimmungsvoller Musik, es entsteht ein Raum-Klang-Erlebnis der besonderen Art. Nach einem abwechslungsreichen Nachmittag und vielen Eindrücken ging es am frühen Abend zurück nach Espelkamp.