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Die Höhenrettungsgruppe der Freiwillige Feuerwehr Espelkamp probte an der
Windkraftanlage eines Industriebetriebes in Lübbecke eine Höhenrettung .
„Die Windkraftanlage der Fa. Gauselmann ist ein geeignetes
Übungsobjekt um einen eventuellen Ernstfall zu schulen“, so
Ausbildungsleiter Werner Klostermann von der Feuerwehr Espelkamp. Die
Feuerwehr Espelkamp ist die einzige Feuerwehr im Kreis Minden-Lübbecke,
die Höhenrettungen vornehmen darf. Da im Kreisgebiet einige
Windkraftanlagen stehen, ist es wichtig, auch einen solch
außergewöhnlichen Ernstfall zu proben. Insgesamt 11 Feuerwehrleute
nahmen an der Übung „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen“ teil.
Im ersten Übungsabschnitt mussten die Feuerwehrleute
einen verunglückten Arbeiter von der ersten Plattform des Windkraftrades
aus ca. 25 Meter Höhe retten. Die Rettung erfolgte im Inneren des
Turmes. Der „Verletzte“ wurde mit einer Begleitperson und einer
Schleifkorbtrage durch den schmalen Innenraum senkrecht abgeseilt.
Die zweite Übungsaufgabe bestand aus der Rettung eines Arbeiters auf
Höhe der zweiten Plattform (Höhe des Logos „Merkur Sonne“ - ca. 45
Meter). Zur Rettung des Verletzten wurde ein Feuerwehrmann mit einer
Trage vom Maschinenhaus aus etwa 75 Meter Höhe bis zur zweiten Plattform
abgeseilt. Da auf dieser Ebene nur eine Außenrettung möglich war, wurde
der Verletzte mit einer Schleifkorbtrage und einer entsprechenden
Begleitperson über ein spezielles Flaschenzugsystem 45 Meter waagerecht
abgeseilt.
„Das windstille, sonnige Wetter, die motivierten Teilnehmer und das
interessante Übungsobjekt haben uns zu einer erfolgreichen
Trainingseinheit verholfen", so Ausbildungsleiter Werner Klostermann bei
seinem Resümee am Ende des Ausbildungstages.
Die nachfolgende Bilderserie gibt einen guten Einblick in die
anspruchsvollen Ausbildungs-veranstaltung.
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